Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.23668/psycharchives.570
Title: Jüdische und christliche Traumanalyse im zwölften Jahrhundert
Authors: Goodich, Michael
Issue Date: 1991
Publisher: ZPID (Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation)
ZPID (Leibniz Institute for Psychology Information)
Abstract: In der Autobiographie des Prämonstratensermönchs Hermann von Scheda aus dem frühen zwölften Jahrhundert findet sich ein seltenes Beispiel der Trauminterpretation gemäß der Tradition der jüdischen und der christlichen Traumdeutung. Die christliche Version entspricht weitgehend den gegenwärtigen Techniken der biblischen Exegese, die jüdische Version dagegen ist eher dem Symbolismus verwandt, den man in gegenwärtigen Anleitungen zur Traumdeutung findet. Nur im späten 12. und frühen 13. Jahrhundert, hauptsächlich unter dem Einfluss der arabischen Wissenschaft, gingen sowohl somatische Faktoren als auch Erlebniselemente in die christliche Tradition der Traumanalyse ein.
URI: https://hdl.handle.net/20.500.12034/64
http://dx.doi.org/10.23668/psycharchives.570
Appears in Collections:Psychologie und Geschichte

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