Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.23668/psycharchives.360
Title: URS-CED - Fragebogen zu Ursachenannahmen bei Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen
Other Titles: [Questionnaire on Causal Attributions in Patients with Chronic Inflammatory Bowel Diseases]
(PSYNDEX )
Authors: Drandarevski, A.
Fliege, H.
Rose, M.
Klapp, B.F.
Issue Date: 2002
Publisher: ZPID (Leibniz Institute for Psychology Information)
Abstract: Das Ziel des URS-CED besteht in der Erfassung verschiedener Dimensionen von Ursachenannahmen bei Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Theoretisch fundiert sollen mit dem Erhebungsinstrument interne und externe Ursachenfaktoren unterschieden werden, wobei neben empirischen Befunden und publizierten Verfahren auch die Ergebnisse von Patientenbefragungen bei der Konstruktion des Verfahrens berücksichtigt wurden. Die subjektiven Krankheitstheorien beinhalten Annahmen zur Verursachung der Erkrankung, zur Sinnkonstruktion im Umfeld von Erkrankungen, zum Krankheitsverlauf und zu Genesungsmöglichkeiten. Weiterhin fließen die Wahrnehmung von Risikofaktoren, der Glauben an die eigene Unverwundbarkeit oder Verwundbarkeit sowie krankheitsbezogene Vorstellungsbilder und Assoziationen mit in die subjektiven Krankheitsvorstellungen ein. Diese Einstellungen sind besonders bei unerwartet eintretenden Krankheiten wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa von großer Relevanz, da hier eine Anpassungsleistung des Patienten erforderlich ist. Für die genannten Krankheitsbilder kommt hinzu, dass zwar Ursachenannahmen, aber noch kein stetiges und allgemein akzeptiertes Ätiologiemodell existiert. Mit dem URS-CED als standardisiertem Instrument, in das die Ergebnisse vorliegender Studien und Interviews eingeflossen sind, soll daher der Patient selbst die Möglichkeit erhalten, sich hierzu in einer gruppenstatistischen und zudem objektiveren und besser vergleichbaren Form als im unstrukturierten Interview zu äußern. Neben dem klinischen und therapeutischen Nutzen, den die Ergebnisse für die Beziehung des Kranken zu Ärzten, Therapeuten, Einschränkungen und Therapieformen haben können, ist das Instrument besonders für die Forschung von Bedeutung. Indem zum Beispiel Unterschiede im Ursachenempfinden verschiedener Patientengruppen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen untersucht werden können, können Zusammenhänge zwischen bestimmten Variablen und den Erkrankungen aufgedeckt werden. Diese Zusammenhänge und Hintergründe können wiederum in der Therapie und der Entwicklung entsprechender klinischer Methoden genutzt werden.
URI: https://hdl.handle.net/20.500.12034/373
http://dx.doi.org/10.23668/psycharchives.360
Additional Information: https://www.zpid.de/PSYNDEX-Dokument/Tests/5009.html
Citation: Drandarevski, A.; Fliege, H.; Rose, M. & Klapp, B.F. (2002). URS-CED - Fragebogen zu Ursachenannahmen bei Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen [Fragebogen]. In Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID) (Hrsg.), Elektronisches Testarchiv. Online im Internet URL: https://www.zpid.de/Testarchiv
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