Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.23668/psycharchives.284
Title: Zur Rezeption der deutschsprachigen Psychologie in Lateinamerika
Authors: Stubbe, Hannes
Issue Date: 1988
Publisher: ZPID (Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation)
ZPID (Leibniz Institute for Psychology Information)
Abstract: Zur Aufnahme- und Wirkungsgeschichte der deutschsprachigen Psychologie in Lateinamerika standen dem Autor eine Reihe verschiedenartiger Quellen zur Verfügung, aus denen sich bereits ein Überblick über das Spektrum der Einflüsse herleiten lässt: (1) Analyse der europäischen Auswanderung und des Exils (1848, später Aufkommen des Faschismus). (2) Bestandsanalysen psychologischer Bibliotheken in Lateinamerika. (3) Zitations-Analysen und -Indizes. (4) Lateinamerikanische Übersetzungen europäischer psychologischer Werke (u. a. W. Wundt, S. Freud). (5) Vortragsreisen europäischer Psychologen in Lateinamerika (u. a. W. Köhler, P. Janet, H. Piéron). (6) Lehrtätigkeit europäischer Pychologen an lateinamerikanischen Universitäten (u. a. F. Krueger, C. Jesinghaus). (7) Teilnahme lateinamerikanischer Psychologen an europäischen Kongressen und umgekehrt. (8) Reisen und Studienaufenthalte lateinamerikanischer Psychologen in Europa. (9) Korrespondenzen zwischen europäischen und lateinamerikanischen Psychologen. (10) Verbindungen lateinamerikanischer und europäischer psychologischer Gesellschaften. Die Darstellung berücksichtigt fünf heuristisch gebildete Phasen der Geschichte der Psychologie in Lateinamerika: (1) Protopsychologische Vorphase (Ethnopsychologie der indianischen Ureinwohner), (2) Phase der Missions-Psychologie (1492 - ca. 1800), (3) positivistische Phase (ca. 1800 - ca. 1900), (4) Phase der Institutionalisieung (ca. 1900 - ca. 1960), (5) Phase der Expansion (nach ca. 1960). Für jede dieser Phasen werden aus den Quellen gewonnene Charakteristika vorgestellt, insbesondere maßgebende Wissenschaftler und theoretische Richtungen. Der deutschsprachige Einfluss war dabei relativ bedeutend, was u. a. auch in psychologischen Lexika nachweisbar ist.
URI: https://psycharchives.zpid.de/handle/20.500.12034/297
http://dx.doi.org/10.23668/psycharchives.284
Appears in Collections:Geschichte der Psychologie - Nachrichtenblatt

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