Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.23668/psycharchives.270
Title: Geschichte der Psychologie in Brasilien
Authors: Stubbe, Hannes
Issue Date: 1987
Publisher: ZPID (Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation)
ZPID (Leibniz Institute for Psychology Information)
Abstract: Die Geschichte der Psychologie in Brasilien lässt sich grob in vier Phasen einteilen: (1) Protopsychologie in der kolonialen Phase (1500-1822). Zu nennen sind hier vor allem 4 Einflussquellen: Indianische Ethnopsychologie, Seelenlehre der Afrobrasilianer, Missionspsychologie der Jesuiten, psychologisches Ideengut der Portugiesen.(2) Ärzte und Philosophen (1822-1900). Mit Beginn der Entkolonialisierung begann eine Phase, die gekennzeichnet war durch: Rezeption europäischer (vor allem französischer ) Philosophie, Eindringen des Mesmerismus und Spiritismus, Ärzteschulen in Rio de Janeiro und Salvador. (3) Beginn der wissenschaftlichen und akademischen Psychologie (1900-1962). In dieser auch als Institutionalisierungsphase zu bezeichnenden Periode kam es zur Gründung experimenteller Laboratorien in Psychiatrischen Kliniken sowie zu Aktivitäten in u. a. Pädagogischer Psychologie, Psychoanalyse, Psychotechnik, Sozialpsychologie sowie zu zur Verankerung in einigen Universitäten. (4) Expansionsphase (1962 und später). Erwähnenswert ist hier insbesondere das 1962 geschaffene Psychologengesetz, das dazu geführt hat, dass 1986 kanpp 86.000 Psychologen registriert sind. Ergänzend erwähnte wird eine Anzahl bekannter ausländischer Psychologen, die im Laufe der Zeit Brasilien besucht haben (u. a. W. Köhler, H. Piéron, O. Klineberg).
URI: https://psycharchives.zpid.de/handle/20.500.12034/283
http://dx.doi.org/10.23668/psycharchives.270
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