Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.23668/psycharchives.459
Title: Ganzheit und Einheit als Prinzipien der modernen Psychologie
Authors: Schönpflug, Wolfgang
Issue Date: 2001
Publisher: ZPID (Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation)
ZPID (Leibniz Institute for Psychology Information)
Abstract: Überlegungen zum Stellenwert von Ganzheit und Einheit als Prinzipien der modernen Psychologie werden angestellt. Ganzheit wird dabei als theoretisches Prinzip der Psychologie betrachtet, Einheit als Organisationszustand der Psychologie. Der Ganzheitsbegriff hat seinen Ursprung in der Esoterik: Er wurde in der idealistischen Philosophie ausgearbeitet und in der Biologie popularisiert. Psychologische Theorien, welche Ganzheitsdenken fortführen, gewinnen daher sowohl durch ihre Traditionalität als auch durch ihre Popularität an Anerkennung. Der Zuwachs an Anerkennung kommt der Psychologie als akademisches Fach und als Beruf zugute. Das Ganzheitsprinzip, auf die sich als akademische Disziplin und als Beruf verselbständigende Psychologie angewandt, fordert deren Einheit (als Wissenschaft und Beruf, als Forschungsprogramm, als theoretisches Projekt). Das Streben nach Einheit entspricht einem Ideal der Moderne, stößt freilich auf konzeptionelle wie praktische Hindernisse. Mit Fortschreiten der Moderne mindert sich die Traditionsbindung, und es verblasst das Einheitsideal. Entsprechend verlieren Ganzheits- und Einheitskonzeptionen in der gegenwärtigen spät- bzw. nachmodernen Psychologie zunehmend an Bedeutung.
URI: https://hdl.handle.net/20.500.12034/216
http://dx.doi.org/10.23668/psycharchives.459
Appears in Collections:Psychologie und Geschichte

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