Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.23668/psycharchives.583
Title: Scham. Zu einem Verhaltensregulativ der homerischen Gesellschaft
Authors: Stahlmann, Ines
Issue Date: 1998
Publisher: ZPID (Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation)
ZPID (Leibniz Institute for Psychology Information)
Abstract: Nach einer Analyse von Verwendung und Bedeutung des griechischen Begriffs aidós in den homerischen Epen, der in der Regel mit »Scham« oder »Scheu« übersetzt wird, erfolgt eine Neubewertung dieses sozialen Affekts auf der Grundlage neuerer sozialhistorischer Einschätzungen der homerischen Gesellschaft sowie im Lichte psychologischer bzw. psychoanalytischer Literatur. Angesichts labiler, noch auf persönlichen Bindungen beruhenden Sozialstrukturen und einer noch wenig stratifizierten face-to-face-Gesellschaft, die auf je persönlichem Ansehen und Einfluß basierte, ist das aidós- Konzept in seiner Orientierung auf die Gemeinschaftsöffentlichkeit als ein unabdingbarer Faktor im System interner Konfliktbewältigung zu bewerten.
URI: https://hdl.handle.net/20.500.12034/184
http://dx.doi.org/10.23668/psycharchives.583
Appears in Collections:Psychologie und Geschichte

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