Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.23668/psycharchives.536
Title: „Von der Sowjetwissenschaft lernen": Pawlowismus und Psychologie
Authors: Busse, Stefan
Issue Date: 1998
Publisher: ZPID (Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation)
ZPID (Leibniz Institute for Psychology Information)
Abstract: Die Pawlow-Diskussion in den fünfziger Jahren war die erste große politisch-ideologisch motivierte Auseinandersetzung um die dialektisch-materialistische Erneuerung der Psychologie in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Es wird gezeigt, dass im Kontext der weltanschaulichen "Umstellung" vor allem der biologischen und Humanwissenschaften die Psychologie auf großes Interesse stieß. Im Rahmen des Pawlow-Diskurses wurde der akademischen Psychologie angetragen, sich naturwissenschaftlich zu fundieren, allerdings im engen begrifflichen Rahmen der Pawlowschen Theorie der höheren Nerventätigkeit. Daraus resultierte für die Psychologie keineswegs, wie in der gegenwärtigen Diskussion um die Psychologie der DDR gern mythisch überhöht, eine einfache Zerreißprobe zwischen Naturwissenschaft und Ideologie.
URI: https://hdl.handle.net/20.500.12034/173
http://dx.doi.org/10.23668/psycharchives.536
Appears in Collections:Psychologie und Geschichte

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