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Title: Erich Franke on culture and cognitive development: a forgotten pioneer
Authors: Jahoda, Gustav
Issue Date: 1997
Publisher: ZPID (Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation)
ZPID (Leibniz Institute for Psychology Information)
Abstract: Im intellektuellen Klima des frühen 20. Jahrhunderts, als biologischer Rassismus die dominante Perspektive darstellte, äußerte Franke Zweifel an dieser Sichtweise und wies den populären "Rekapitulationismus" zurück. Indem er Zeichnungen von afrikanischen Kindern und Erwachsenen als Intelligenzmaße verwendete fand er die Bestätigung für die vorherrschendennegativen Stereotype. Allerdings interpretierte er diese nicht im Sinn angeborener Defizite, sondern vorallem als Konsequenz des Heranwachsens in einem begrenzten kulturellen Kontext. Auf diese Weise nahm er teilweise moderne Ideen zum Einfluß der Kultur auf die Entwicklung vorweg.
URI: https://hdl.handle.net/20.500.12034/159
http://dx.doi.org/10.23668/psycharchives.545
Appears in Collections:Psychologie und Geschichte

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